Herzlich willkommen

Hervorgehoben


Die WGS ist seit über 35 Jahren in unserem Dorf vertreten.
Darauf aufbauend entwickeln wir uns weiter.

Wir wollen gestalten! Wir wollen mitbestimmen!

Hier finden Sie Beiträge und Informationen aus eigenen und öffentlichen Quellen

Geplanter Bestattungswald – Überlegungen und Argumente innerhalb der WGS

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie haben bestimmt in den letzten Wochen und Monaten aufmerksam die Thematik Bestattungswald verfolgt. 

Wo & wie Sie auch immer mit dem Thema bisher “konfrontiert” wurden – ob in den intensiven Besprechungen vergangener Einwohnerversammlungen, Gemeinde- und Ausschusssitzungen, oder durch das gestartete Bürgerbegehren einer Sievershüttener Interessengemeinschaft, oder vielleicht auch über die Informationen anderer kommunalpolitischer Verbände und in lokalen Zeitungsartikeln – gefühlt bleiben doch (immer) einige Fragen offen! 

Die bisher bekannten und kommunizierten Argumente – hinsichtlich pro & kontra – sind für sich und je nach persönlichen Werten sicherlich alle für den Einen oder Anderen nachvollziehbar. Wir sollten uns dennoch stets bewusst sein, dass dieses Thema zurzeit unser Dorf in Unruhe versetzt und die abschließende Entscheidung durchaus langfristige Auswirkungen auf unsere dörfliche Struktur und das Miteinander haben kann. Wichtig für uns in der WGS ist, dass wie auch immer der Weg zur Entscheidung sein wird, wir alle den letztendlich demokratischen Beschluss mit Respekt und Vernunft gemeinsam tragen können!

Seit Mitte 2019 hat sich der Waldbesitzer Herr Fallmeier in Ausschüssen und Versammlungen gern bereit erklärt, Auskunft über sein geplantes Vorhaben zu geben und hat bereitwillig seine Ideen vorgetragen. Leider fehlt bis heute eine belastbare Basis – im Sinne eines schriftlichen Planentwurfes oder Geschäftskonzeptes – für sein Vorhaben (Stand Anfang Juni 2020).

Ende März 2020 haben wir seitens der WGS einen „Antrag auf Vorlage eines Vorvertrages vom Waldbesitzer zum Bestattungswald“ an unseren Bürgermeister Herrn Stefan Weber übergeben. Die WGS hat in der Vergangenheit bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass den Gemeindevertretern derzeit keine gesicherten Aussagen bezüglich der vertraglichen Eckpunkte vorliegen, auf deren Grundlage eine Entscheidung getroffen werden kann. Ebenso gibt es lediglich unverbindliche Aussagen, die zum Teil bereits mehrfach geändert wurden. Hierzu zählen unter anderem die Lage und Größe des Bestattungswaldes im Wald und die angestrebte Höhe der finanziellen Umsatzbeteiligung der Gemeinde. Um eine verbindliche Grundlage für eine Entscheidung zu bekommen, beantragten wir von der WGS die Vorlage eines Vorvertrages, damit jeder Gemeindevertreter die Folgen seiner Entscheidung abwägen und abschätzen kann. Ohne Vorvertrag ist es aus unserer Sicht nicht möglich, die Vor- und Nachteile abzuwägen. Hier sind wir sehr zuversichtlich, dass dieser Antrag die breite Zustimmung innerhalb der Gemeindevertretung und der betroffenen Ausschüsse erhält.

Uns ist bei den bevorstehenden Entscheidungen sehr wichtig, dass wir seitens der Gemeinde ein Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrecht haben.

Sehr gerne möchten wir Ihnen folgend die Überlegungen und Argumente innerhalb der WGS vorstellen, mit dem Ziel, Sie zu informieren und zum nachdenken anzuregen! 

Wichtig hierbei, die Reihenfolge / die Ordnung der aufgezählten Punkte geben keine Gewichtung und Wertung wieder.

Was spricht FÜR einen Bestattungswald in unserer Gemeinde:

  • Ich kann mich in meinem Heimatort bzw. in meinem Lebensmittelpunkt im Wald beisetzen lassen.
  • Pflege und Ausbau der Waldwege für den Bereich des Bestattungswaldes.
  • Eine potenzielle Einnahmequelle der Gemeinde in unbekannter Höhe.
  • Deutlich reduzierter Holzeinschlag für einen Teilbereich des Waldes. Im Bestattungswald finden nur Baumpflege- & Verkehrssicherungsmaßnahmen statt.
  • Durch den Erhalt seltenerer Baumarten im Bereich des Bestattungswaldes kann dies mehr Vielfalt & Artenschutz bedeuten. Hinsichtlich des Natur- und Artenschutzes würde dies sogar eine Aufwertung bedeuten. Die längere Lebensdauer der Bäume würde so auch vielen Waldbewohnern (Spechte, Schmetterlinge, Käfer…) helfen, ihre ökologischen Nischen zu finden.
  • Im Bestattungswald werden Bäume ideell verkauft und können an ihrem Platz verbleiben, statt für die Holzwirtschaft gefällt zu werden.
  • Die Ausgleichszahlungen für die Nichtauslastung unseres Friedhofes wird die Gemeinde sowieso in Teilen zu leisten haben, weil sich niemand, der sich eine Waldbestattung wünscht, davon abhalten lassen wird. Die Einnahmen durch den Bestattungswald könnten diese finanzielle Lücke füllen.
  • Im Sinne der Umweltfreundlichkeit: „Übernahme der Grabpflege durch die Natur, Plastik für Blumentöpfe oder ähnliche Abfallstoffe entfallen“.
  • Eine Zuführung von Totenasche wird nach und nach über 99 Jahre geschehen. Es ist auch zu berücksichtigen, dass evtl. nicht bei jedem Baum die volle Urnenkapazität genutzt wird oder nicht alle möglichen Urnenplätze an einem Baum belegt werden.

Was spricht GEGEN einen Bestattungswald in unserer Gemeinde:

  • Erhöhtes Verkehrsaufkommen im Dorf durch auswärtige Besucher (z.B. Interessenten für einen Urnenplatz, Trauergemeinden und Grabstättenbesucher).
  • Mehr Betrieb im Wald und dadurch mehr Störungen der „Waldbewohner“.
  • Mögliche zusätzliche finanzielle Belastung unseres Friedhofes durch rückläufige Bestattungszahlen bei Einrichtung eines Bestattungswaldes im Dorf.
  • Der zu erwartende Umbau von Zuwegungen und erforderlichen Wegen im Bestattungswald würde einen nicht unerheblichen Eingriff in das jetzige naturbelassene Waldbild bedeuten.
  • Eine Belastung des Waldbodens kann wegen verschiedener Faktoren (z.B. durch den PH-Wert des Bodens oder Abstand zum Grundwasser *) nicht ausgeschlossen werden, allerdings können diese Gefahren auch bei anderen Bestattungsarten & -orten auftreten.
  • Der notwendige Abstand zum Grundwasser kann aktuell nicht zuverlässig bestätigt werden.
  • Mögliche Beschädigung der Baumwurzeln durch die Urnenbeisetzung und die damit verbundenen Ausgrabungen im Kronentraufbereich.
  • Die heutige Parkplatzsituation „Grundschule / Kindergarten / Turnhalle“ ist nicht geklärt, die Errichtung eines Bestattungswaldes könnte eine zusätzliche Flächenumwandlung für erforderlichen Parkraum in diesem Bereich nach sich ziehen.
  • Wenn sich kein Bestattungswald realisieren lässt, sollte die potenzielle weitere forstwirtschaftliche Nutzung des Waldanteils nicht als Bedrohung verstanden werden. Auch ein Wirtschaftwald unterliegt „Abholzungsrichtlinien- und auflagen“, z.B. sind in diversen Gesetzen die Details festgelegt (siehe z.B. Bundeswaldgesetz).

* Falls Sie sich an Hand einer unabhängigen Studie ein eigenes Bild machen möchten, können sie dies an Hand der neuesten Studie des Umweltbundesamtes tun. (https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/schadstofffreisetzung-urnen-bestattungswaelder)

Abschließend danken wir für Ihre Aufmerksamkeit und stehen Ihnen selbstverständlich für Fragen zur Verfügung!

Sprechen Sie uns gerne an, vielleicht haben wir auch Ihr Interesse für kommunalpolitische Themen geweckt?! Wenn ja, freuen wir uns auf Ihren Besuch bei unseren Stammtischen, jeden 1. Donnerstag im Monat im Dorfhaus.

Ihre Wählergemeinschaft Sievershütten

Waldbrandgefahr

Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit auf Grund der langen Trockenperiode des Frühsommers vor Waldbränden. Landesweit wird die Stufe 3 und teilweise bereits die Stufe 4 in Schleswig-Holstein erreicht, bzw. wird in den nächsten Tagen erwartet. Unter folgendem Link kann die offizielle Risikokarte des DWD eingesehen werden: Waldbrandgefahr

In dem man sich verantwortungsvoll der Natur gegenüber verhält, können Wald- und Flächenbrände vermieden werden. Dazu helfen ein paar einfache aber grundlegende Regeln, die der „Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein e.V.“ zusammengefasst hat:

  • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer – fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen…und halten Sie dort die aktuellen Kontaktregeln ein.
  • Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen.
  • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Mooren und Heideflächen frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.
  • In einigen Gebieten ist der Zugang zu Waldgebieten untersagt – bitte folgen Sie diesem Verbot.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über den Notruf 112. Verhindern Sie Entstehungsbrände, unternehmen Sie Löschversuche, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen, und rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle.

Wie gestalte ich meinen Garten Bienen/Insektenfreundlicher?

Jetzt im März, wo die Temperaturen langsam steigen und die Natur erwacht, kann man auch schon die eine oder andere Biene oder Hummel im Garten entdecken. Da kann man darüber nachdenken, wie man den eigenen Garten bienenfreundlicher gestalten kann.

  • Die Giftspritze ausmustern: Auch wenn es bislang leicht war, mal eben das Unkraut auf der Auffahrt wegzuspritzen oder die Blattläuse an den Rosen mit der Chemiekeule den Gar auszumachen. Nur in einem giftfreien Garten haben die Insekten eine Überlebenschance.
  • Wilde Ecken: Ein bisschen Totholz, ein kleiner Steinhaufen oder eine freie Sandfläche sind für viele Insektenarten überlebenswichtig. Hier darf es auch mal etwas „wild“ aussehen.
  • Wildblumenbeet: Ein duftendes Wildblumenbeet mit heimischen Pflanzen bereichert jeden Garten. Es ist einfach anzulegen und erfreut Mensch und Tier.
  • Frühblüher: Diese sind als erste Nahrung für früh fliegende Insekten überlebensnotwendig.
  • Eine kleine Wasserecke: Es muss ja nicht gleich ein Teich sein, wo die Vögel im Bachlauf baden und die Insekten auf den Steinen landen, um zu trinken. Eine schöne bepflanzte Wanne in Terrassennähe mit ein paar Steinen, läd auch schon zum Abkühlen für Vögel und Insekten ein. Hier allerdings auf regelmäßige Wasserwechsel achten!
  • Harken statt Laubsauber Laubbläser: Durch den Druck eines Laubbläsers sterben viele Insekten, oder werden durch den Laubsauger eingesaugt. Grifen Sie lieber zur Harke

Weitere Informationen zum Thema bienenfreundliche Gestaltung:

Coronavirus – bitte keine Panik!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir sind keine Virologen und auch keine Mikrobiologen, dennoch haben wir eine wichtige Bitte an Sie, um sich selbst und auch andere besser zu schützen.


Bitte waschen Sie sich mehrmals am Tag gründlich die Hände mit Seife.

Bereits jetzt ist es auf Ämtern und in vielen Firmen vorgeschrieben, dass das Händeschütteln zur Begrüßung untersagt wird. Der Grund ist klar, den Viren wird die Übertragung durch das Händeschütteln besonders einfach gemacht.
Die empfohlenen Verhaltensregeln und Maßnahmen, die getroffen werden sollen, können Sie den einschlägigen Informationsplattformen und Nachrichten entnehmen. Zusätzlich gibt es eine Informationsseite der Bundesregierung (Hier klicken)

Wir bitten Sie ebenfalls nicht in Panik zu verfallen und sich an die Empfehlungen zu halten.

12. Büchertauschbörse in Sievershütten

Auch in diesem Jahr lädt der Kultur- und Sozialausschuss zur Büchertauschbörse im Dorfhaus „Zur Mühle“ (Restaurant Jock´s) ein.
Am Samstag, 21.03.2020 zwischen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr können in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen in Büchern geschmökert, Lesetipps ausgetauscht und mit anderen Bücherfreunden geklönt werden.

Jedermann und Frau ist eingeladen die eigenen gut erhaltenen, aber nicht mehr gebrauchten Bücher (bitte keine Zeitschriften) gegen andere Bücher zu tauschen oder zu verschenken. Auch Gäste ohne Bücher sind gerne gesehen.

Dorfputz!

Auch dieses Jahr werden wieder viele fleißige Hände benötigt.
Am Samstag den 14. März 2020 um 9:30 Uhr treffen sich die fleißigen Helfer auf dem Parkplatz der Feuerwehr zum Dorfputz. Auch Sie sind von der Gemeinde und dem Umwelt- und Wegeausschuss herzlich eingeladen mitzuhelfen den Müll und Unrat zu beseitigen, der in unserer Gemeinde achtlos weggeworfen wurde. Wenn vorhanden, bringen Sie bitte Handschuhe und eine Greifzange mit. Größere Gegenstände werden auf die Anhänger der begleitenden Trecker geladen.

Nach der Arbeit sind alle Helfer zum gemeinsamen Essen und Trinken eingeladen.
Für die helfenden Kinder gibt es dazu noch eine kleine Überraschung.

Die Erwachsenen werden gebeten, trotz Ihrer Arbeit, die eigenen Kinder im Auge zu behalten.

Wir nehmen Abschied

Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Mitglied Wolfgang Buck, der am 8. Februar 2020 im Alter von nur 72 Jahren unerwartet verstarb.
Wolfgang gehörte 1981 zu den Gründungsmitgliedern der Wählergemeinschaft Sievershütten (WGS). Von Anfang an war er 1. stellvertretender Vorsitzender, später und bis zu seinem Tod Fraktionssprecher. Durchgehend, von 1982 an, war Wolfgang in der Gemeindepolitik tätig. Davon 8 Jahre als wählbarer Bürger und 28 Jahre als Gemeindevertreter.

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde ihm 2018 die golden Ehrennadel der Gemeinde Sievershütten verliehen.
Wir trauern um Wolfgang, der uns mit Rat und tat zur Seite stand und den ruhenden Pol der Wählergemeinschaft darstellte.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.